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Die Albertina. Vis-à-vis vom Café Mozart.

Warum nicht das Angenehme mit dem Schönen verbinden?
Unser Tipp: Machen Sie nach dem Café Mozart einen Besuch in der Albertina! Oder umgekehrt: Erfrischen Sie sich nach den intensiven Schau-Erlebnissen in der Albertina mit einer guten Schale Kaffee, einem G’spritzten oder einem frisch gepressten Orangensaft im Café Mozart.

Die aktuelle Ausstellung in der Albertina:

MEISTERWERKE DER MODERNE
DIE SAMMLUNG BATLINER
11. März 2010 - 19. September 2010

Seit Mai 2009 präsentiert die Albertina eine Dauerausstellung aus eigenen Beständen. Möglich gemacht hat dies die Übergabe der Sammlung Batliner im Jahr 2007 an die Albertina. Die Präsentation wird ergänzt durch außergewöhnliche Werke von Paul Klee der Sammlung Carl Djerassi und Hauptwerke der Sammlung Eva und Mathias Forberg. Weitere Exponate anderer Sammlungen, die der Albertina übergeben wurden, vervollständigen die Neupräsentation.

Die Schausammlung präsentiert die spannendsten Kapitel aus 130 Jahren Kunstgeschichte vom Impressionismus bis in die jüngste Gegenwart. Gemälde von Monet, Renoir, Cézanne, Matisse, Miró, Klee, Kandinsky, Chagall u.a. geben einen Überblick über die Kunst des französischen Impressionismus und Postimpressionismus, der Fauves, des Expressionismus und der Russischen Avantgarde. Mit Bildern von Picasso, Exponaten von Rothko oder Bacon führt die Ausstellung bis zur Kunst
der 2. Hälfte des 20. Jh. und findet ihren Abschluss in Arbeiten von zeitgenössischen Künstlern wie Anselm Kiefer und Gerhard Richter.

 

ALEX KATZ
PRINTS
28. Mai 2010 - 12. September 2010

Vom 28. Mai bis 12. September 2010 zeigt die Albertina unter dem Titel "Alex Katz Prints" einen Überblick über das druckgrafische Œuvre dieses Künstlers. Katz hat sein gesamtes druckgrafisches Werk im Herbst 2009 der Albertina geschenkt. Die Ausstellung präsentiert eine repräsentative Auswahl von den 1960er-Jahren bis heute. Gezeigt werden rund 150 Druckgrafiken, Cut-outs (bemalte bzw. bedruckte Aluminium-

Silhouetten) sowie Künstlerbücher.

Alex Katz, 1927 in New York geboren, zählt zu den bedeutendsten US-amerikanischen Künstlern unserer Zeit.
 
Ausgehend vom All-over, der Bildidee des Abstrakten Expressionismus, beschreitet Alex Katz noch vor dem Aufkommen von Minimalismus und Pop-Art einen eigenen Weg der gegenständlichen Malerei. Neben der Auseinandersetzung mit den klassischen Avantgarden und den formalen Reduktionsverfahren der Werbegrafik sind seine wichtigsten Lehrmeister die französischen Nabis des frühen 20. Jahrhunderts, die amerikanischen Realisten der Zwischenkriegszeit und, nicht zuletzt, das direkte Porträt- und Naturstudium. Spätestens seit der Ausstellung "Birth of the Cool" (1997 in Hamburg und Zürich) gilt er als zentrale Figur einer US-amerikanischen selbstreflexiven Maltradition, für die der Gleichklang von Rationalität, Sinnlichkeit und Abstraktion kennzeichnend ist. Ikonengleich schildert der Künstler in monumentalen Formaten scheinbar leidenschaftslose Motive aus dem Leben der New Yorker Intellektuellen- und Kunstszene und der gut situierten Freizeitgesellschaft. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Darstellung von zugleich unmittelbar und unnahbar wirkenden Naturidyllen von Maine im Nordosten der USA.

 

WALTON FORD
BESTIARIUM
18. Juni 2010 - 10. Oktober 2010
Walton Ford, Baba-B.G., 1997 © Walton Ford, Courtesy Paul Kasmin Gallery
Walton Ford
Baba-B.G., 1997
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Die Albertina zeigt ab dem 18. Juni 2010 erstmalig
in Österreich das Werk des amerikanischen Künstlers Walton Ford (geb. 1960). Die Ausstellung versammelt 22 großformatige Arbeiten des Künstlers aus den letzten 10 Jahren.

Ein wilder Truthahn, der einen kleinen Papagei mit seinen Klauen zerquetscht, eine Affenhorde, die einen sorgsam gedeckten Tisch verwüstet oder ein Büffel, umgeben von einem Rudel blutver-schmierter Wölfe inmitten eines gepflegten französischen Gartens. Ford malt mit der erprobten Technik eines naturwissenschaftlichen Zeichners. Seine Werke pulsieren von der Intensität beklemmender Vertrautheit; sie sind zugleich beruhigend durch ihren Stil und verstörend durch ihren Inhalt. Mit Titeln wie "An Encounter with Du Chaillu", "Borodino", "The Sensorium" oder "Royal Menagerie at the Tower of London" verwischen seine Zeichnungen nicht nur die Trennlinie zwischen Mensch und Tier, sondern öffnen auch die Tür zu einer Welt aus Fantasien und Träumereien.